Ausbildungsübersicht

Wir bieten Ihnen zwei verschiedene Möglichkeiten an, um ein Privatpilotenlizenz zu erhalten. Je nach persönlichem Bedürfnis ist die eine oder andere Ausbildung für Sie die Richtige. Sie möchten einfach nur in der Schweiz und im angrenzenden Ausland mit kleinen Flugzeugen fliegen - dann ist das LAPL die richtige Wahl. Wenn Sie aber auch auf anderen Kontinenten, zB. in Amerika fliegen möchten oder allenfalls zusätzliche Ausbildungen wie Instrumentenflug oder Berufspilot planen - dann ist das PPL die richtige Lizenz.

LAPL:

Sie erlangen zu günstigen Konditionen das europäische LAPL (Light Aircraft Pilot Licence). Bis zur Prüfung müssen im Minimum 30 Flugstunden absolviert werden. Das LAPL berechtigt Sie, privat nach Sicht im unkontrollierten und kontrollierten Luftraum  innerhalb Europas mit Flugzeugen bis max. 2000 kg Startgewicht und max. 4 Sitzplätzen zu fliegen. Die Radiotelefonieausbildung inkl. Sprachnachweis in der entsprechenden Sprache sind für die Erlangung des LAPL vorgeschrieben (Englisch oder Deutsch). Bei deutscher Radiotelefonie beschränkt sich der zulässige Funkbereich auf den deutschsprachigen Raum (=deutschsprachiger Teil der Schweiz, Deutschland und Österreich).

PPL:

Hier ist etwas mehr Aufwand notwendig als für das LAPL. Dafür berechtigt Sie diese Lizenz zu privaten VFR-Flügen im kontrollierten und unkontrollierten Luftraum (alle Luftraumklassen) auf der ganzen Welt. Bis zur Prüfung müssen im Minimum 45 Flugstunden absolviert werden. Die Radiotelefonieausbildung inkl. Sprachnachweis in der entsprechenden Sprache sind für die Erlangung des PPL vorgeschrieben (Englisch oder Deutsch). Das PPL ist die Voraussetzung zur Erlangung weiterer Lizenzstufen wie zum Beispiel die Berufspilotenlizenz oder die Erweiterung für Instrumentenflug.

Vom LAPL zum PPL:

Wenn Sie sich als Inhaber einer LAPL-Lizenz nach einiger Zeit entscheiden, doch noch das PPL zu machen, so ist das jederzeit möglich. Sie müssen einfach die noch fehlenden Ausbildungsblöcke nachholen. Es gelten hierfür die unter PPL beschriebenen Bedingungen.

CPL:

Das CPL (Commercial Pilot License) berechtigt Sie, für ein Unternehmen kommerziell zu fliegen. Bis zur Prüfung müssen im Minimum 200 Flugstunden absolviert werden. Sie fliegen dazu auf unserer Piper Arrow mit Verstellpropeller und Einziehfahrwerk. Es geht in erster Linie darum, die Kenntnisse aus dem PPL zu vertiefen und sich im fliegerischen Handwerk weiterzubilden. Dies ist eine sinnvolle Ergänzung, um ein Flugzeug sicher und professionell zu betreiben. Sie erarbeiten sich damit auch die Grundlage, um sich für einen Fluglehrerkurs anzumelden und  künftig selber Grundschüler auszubilden.

 

Eingesetzte Flugzeuge

In unserer Motorflugausbildung werden in allererster Linie die Flugzeugtypen Diamond Katana und Piper PA28 TDI eingesetzt. Die kleineren 2-plätzigen Katanas sind dabei die kostengünstigere Variante und sind für eine solide Grundschulung sehr geeignet. Wer schon zu Beginn etwas grösser hinaus will, kann die Ausbildung auf den 4-plätzigen Piper PA28 TDI absolvieren. Grundsätzlich gibt es keine nennenswerten Vor- oder Nachteile zwischen diesen beiden Flugzeugtypen. Beide sind mit den notwendigen Instrumenten und Komponenten ausgerüstet und auch die Flugeigenschaften sind vergleichbar. Gerne zeigen wir Ihnen die beiden Typen vor der Ausbildung und lassen Sie darin "probesitzen".

Alle Ausbildungsflugzeuge der Fliegerschule Birrfeld sind mit modernsten Motorentechnologien ausgerüstet und bestechen durch niedrigen Treibstoffverbrauch und sehr leisen Betrieb. Wir legen stets Wert auf einen möglichst ökonomischen und ökologischen Betrieb unserer Flotte.

Auf den Einsatz von Ecolight-Flugzeugen (bzw. Ultralight-) wird in der Ausbildung der Fliegerschule Birrfeld bewusst verzichtet. Die damit erflogenen Stunden können gemäss geltendem Gesetz nicht an die normale Lizenz angerechnet werden. Daraus entstehen dem Piloten grosse Einschränkung für seine künftige fliegerische Entwicklung.  

Ausbildungsübersicht

Infos, Preise und Daten siehe unter Downloads.

 

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